2017-03-21-EINEN SPIEGEL VORHALTEN

EINEN SPIEGEL VORHALTEN

Von robin:fermann, 21.03.2017

 

Das zentrale Problem der Deutschen ist: Egal wie viel Gutes man für sie tut, wenn man kein Deutscher aus „Fleisch und Blut“ ist, können sie nicht leiden, dass man ihnen den Spiegel vorhält.

 

Die Deutschen gehen zugrunde, machen aber ihren Mund nicht auf und schlucken alles hinunter. Und das begründen sie mit dem dämlichen Sprichwort: „Der Klügere gibt nach“. Warum muss der Klügere nachgeben, wenn er Recht hat?

 

Dieses Zitat von Napoleon Bonaparte passt bedauerlicherweise noch heute zu den Deutschen:

 

„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.

 

Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden.

 

Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“

 

Die angeblichen Freunde der Deutschen sind im Grunde seit ewig die größten Feinde. Das wissen viele auch sehr genau, aber das oben angeführte dumme Sprichwort ist das größte Handikap der Deutschen. Die Deutschen kochen vor Ärger, Hass und Wut bei vielen Dingen, wollen und können aber ihre Meinung nicht sagen, weil sie von ihren Eltern, durch die Schule und von den Medien gelernt haben, „den braven Jungen oder das brave Mädchen“ zu spielen. So ist ein neues Volk von Schafen entstanden.

 

Fast jeder Deutsche macht vor Angst in die Hose, wenn beispielsweise um eine Bedrohung handelt. Dabei geht es oft auch um Reputation und Lohnentzug.

 

Es liegt leider auf der Hand, dass die Deutschen unzufrieden sind, aber nicht vertragen können, wenn man Recht hat und ihnen den Spiegel vorhält.

 

Da hat Otto von Bismarck völlig Recht gehabt, als er sich 1864 mit der Äußerung „Mut auf dem Schlachtfeld ist bei uns Gemeingut. Aber Sie werden nicht selten finden, dass es ganz achtbaren Leuten an Zivilcourage fehlt“ bei einem Vertrauten beklagte.