2018-02-05-AN DIE ÖFFENTLICHKEIT

AN DIE ÖFFENTLICHKEIT

Mein Vater wurde im Franziskus Hospital Bielefeld von Ärzten und Personal, unter Anwendung von Gewalt, umgebracht.

 

Mein Bruder hat mich am 23.01.2018 um 22:09 Uhr angerufen und gesagt, dass ich sofort ins Franziskus-Hospital kommen soll. Er sagte mir am Telefon wortwörtlich: „Komm schnell ins Krankenhaues, mein Vater wird gerade umgebracht“. Er wurde vorher vom Krankenhaus angerufen, dass er kommen soll, weil mein Vater nicht im Krankenhaus bleiben wollte.

 

Ich habe mich sofort auf den Weg gemacht, bin mit der Buslinie 62 um 22:17 Uhr von Dornberg losgefahren und war um 22:30 Uhr im Krankenhaus. Vor dem Krankenhaus warteten mehrere Polizisten und mein Bruder. Ich bin in Begleitung der Polizisten zur Intensivstation gegangen, um den Zustand meines Vaters zu sehen. Dort warteten auch mehrere Polizisten, die mich zunächst nicht reinließen. Ich musste ca. 10 Minuten warten, damit ein Arzt oder eine Ärztin den Einlass zu meinem Vater bewilligte. Die Polizisten sagten mir, die Ärzte seien dabei, meinen Vater zu reanimieren. Also war mein Vater schon tot und sie versuchten vergebens ihn wieder zu beleben.

 

Dann kam eine Ärztin, in Begleitung mehrerer Polizisten, und erlaubten mir, meinen Vater aus einer Entfernung von ca. 4-5 Metern zu sehen. Während ich meinen Vater sah, war er leblos und die Maschine, an der er angeschlossen war, zeigte keinerlei Hinweis, dass er am Leben ist. Die Ärzte waren dabei, ihn mittels Herzmassage wieder zu beleben, jedenfalls versuchten sie es. Die Reanimation war aber nichts anderes als ein Alibi. Denn ich sah eindeutig, dass mein Vater tot war und keinerlei Lebenszeichen hatte. Mein Bruder und ich wurden von den Polizisten und dem Krankenhauspersonal aus dem Krankenhaus verwiesen. So sind wir anschließend gezwungenermaßen nach Hause gefahren. Das war kurz vor 23:00 Uhr. Um genau 23:17 Uhr hat das Krankenhaus meinen Bruder angerufen und den definitiven Tod meines Vaters mitgeteilt, obwohl er kurz nach 22:00 Uhr schon tot war.

 

Mein Bruder hat mir den Sachverhalt so dargestellt:

 

„Ich wurde um 21:34 Uhr vom Krankenhaus angerufen, mir sagte eine Frau am Telefon, ihr Vater ist unruhig, er möchte gerne nach Hause. Daraufhin habe ich gesagt, ich bin bei der Arbeit, ich kann in 15-bis 20 Minuten dort sein. Um 21:43 rief mich die Dame aus dem Krankenhaus erneut an und sagte mir, sie müssen dringend kommen, wir wollen ihrem Vater ein Beruhigungsmittel geben, er lässt dies aber nicht zu. Ich habe gesagt, ich komme sofort. Als ich im Krankenhaus bei meinem Vater war, saß mein Vater angezogen auf dem Bett. Auf der anderen Seite des Bettes stand ein Mann, er hatte eine große, lange Injektionsnadel in der Hand. Der Inhalt sah gelb aus. Ich habe mit meinem Vater ca. 10 Minuten gesprochen und ihn gebeten, dass er im Krankenhaus bleiben soll. Daraufhin sagte er, er würde vom Personal ganz schlecht behandelt, er dürfe nicht aufstehen und nicht mal zur Toilette gehen. Er wolle nachhause gehen. Er hatte Angst, dass man ihn etwas Schlechtes antun würde. Aufgrund dessen habe ich der Ärztin (ich nehme an, sie ist Stationsärztin) gesagt, mein Vater möchte gerne nachhause gehen. Daraufhin sagte sie, nein, wir können nicht zulassen, dass er nachhause geht. Ich habe ihr gesagt, wenn sie Gewalt anwenden, könnte es sein das mein Vater hier stirbt. Daraufhin sagte sie mir, sie müssen hier raus. Ich habe ihr zum zweiten Mal gesagt, wenn ich jetzt gehe, wird hier bestimmt etwas passieren und ich habe ihr gesagt, dass ich nicht gehe, ich befürchte, sie werden meinem Vater etwas Schlimmes antun. Letzten Endes wollte mein Vater nicht im Krankenhaus bleiben und ich fürchtete, dass ihm dort etwas Böses erwartet. Deshalb habe ich mich mit meinem Vater verständigt und vereinbart, dass wir gemeinsam das Krankenhaus verlassen. Wir waren auch beide bereit zu unterschreiben, dass er, auf eigene Verantwortung, das Krankenhaus verlassen kann.

Sein allgemeiner Zustand war sehr stabil und es waren keinerlei Anzeichen irgendwelcher Beschwerden zu erkennen. Mein Vater ist aufgestanden, nahm sein Gehstock und wollte mit mir gehen. Währenddessen haben vier Ärzte und Krankenhauspersonal meinen Vater, unter Anwendung von Gewalt, auf dem Bett fixiert. Der Mann der bereits mit der Spritze wartete, packte den Nacken meines Vaters von hinten und drückte sein Gesicht auf das Bett und drei weitere Ärzte und weiteres Personal drückten mit Händen und Knien auf den Rücken meines Vaters und verabreichten ihm die Spritze. In dem Moment schrie ich und sagte, lassen sie meinen Vater los, er wird unter diesen Umständen sterben. Nach einigen Sekunden hörte ich die Stimme meines Vaters nicht mehr. Ich habe mehrfach bitte, bitte gesagt, tun sie das nicht (siehe Foto vom Leichnam meines Vaters). Aber jemand packte mich von hinten mit beiden Armen und ließ mich nicht los. Ich habe diesem Man gesagt, dass er mich loslassen soll, und dass ich ihm nichts tue. Das wiederholte ich mehrmals. Dennoch konnte ich mich nicht von ihm loslösen und nach ca. 2 Minuten kam die Polizei. Ich kann mir nicht erklären, warum die Polizei so schnell kommen konnte. Ich habe sofort meinen Bruder angerufen und ihm gesagt, dass er so schnell wie möglich zum Krankenhaus kommen muss, unser Vater ist gerade umgebracht worden. Die Polizisten beschuldigten mich sofort, dass ich im Krankenhaus das Personal geschlagen habe soll, man würde gegen mich eine Strafanzeige erstatten. Ich habe gesagt: „Machen sie was sie wollen, ich bin vom Krankenhaus zwei Mal angerufen worden, dass ich sofort kommen soll, ich habe im Krankenhaus nichts getan und niemanden geschlagen, dieser Mann“, ich zeigte mit dem Finger auf ihn, „hat mich angegriffen und mich die ganze Zeit von hinten festgehalten und nach unten gedrückt. Aufgrund dessen habe ich Verletzungen am ganzen Körper“. Ich bin am Mittwoch zum Arzt gegangen und dies wurde alles protokoliert. Außerdem habe ich Fotos von den Verletzungen gemacht.

Als ich im Krankenhaus auf der Intensivstation war, spürte ich sofort, dass dort ein Plan gegen meinen Vater in Gang war. Deshalb betrachte ich diesen Vorfall als Mord.“

 

Die Aussage meines Bruders und die Fotos, die ich nach dem Tod meines Vaters im Krankenhaus mit Hilfe meiner Schwester machte, stimmen überein. Denn die Gewaltspuren bzw. Verletzungen sieht man an verschiedenen Körperstellen meines Vaters, insbesondere an der Kehle und im Hals- und Gesichtsbereich.

Außerdem sagte ich zur Stationsärztin: „Sie haben meinen Vater umgebracht“. Daraufhin sagte sie mir wortwörtlich: „Wir sind auf der sicheren Seite“.

Das Krankenhaus wollte ganz raffiniert den Tod meines Vaters als natürlichen Tod darstellen. Das wollen aber meine Mutter, sowie meine Geschwister und ich, nicht so hinnehmen. Also habe ich über die Polizei die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, um ein Ermittlungsverfahren einzuleiten und die Obduktion der Leiche durchzuführen.

 

Der Obduktionstermin wurde zunächst für Freitag den 26.01.2018 anberaumt und der Bericht sollte angeblich zwischen 13:30 Uhr bis 14:00 Uhr fertig sein. So wurde es mir vom Staatsanwalt Christoph Mackel telefonisch mitgeteilt. Ich erzählte am Dienstag den 24. Januar Staatsanwaltschaft Mackel, dass er eine Aussage meines Bruders bekommen werde, der mit eigenen Augen gesehen hat, dass mein Vater von den Ärzten und dem Personal, unter Anwendung von Gewalt, ums Leben kam. Daraufhin drohte er mir, ohne sich vorher der Sache ernsthaft zu widmen, dass er gegen uns wegen falscher Verdächtigungen ein Ermittlungsverfahren einleiten werde, sobald er eine schriftliche Erklärung bekäme und es sich anders herausstellen würde. Mackel war mir gegenüber mit Vorurteilen aufgeladen, denn er war bereits vom Krankenhaus mit falschen Informationen gefüttert worden. Entweder bemerkt Mackel nicht, wie er selbst vom Krankenhaus hinters Licht geführt wurde oder er macht das Ganze bewusst, um uns noch mehr zu schaden. Deshalb hat er seine Neutralität als Staatsanwalt verletzt, missbraucht und somit verloren, ich beantrage aufgrund dessen beim Justizministerium in Nordrhein Westfalen eine Dienstaussichtbeschwerde gegen Mackel.

 

Am Freitagnachmittag, nach mehrfachen vergeblichen Versuchen, telefonisch die Polizei und die Staatsanwaltschaft zu erreichen, wurde mir mitgeteilt, dass der Termin der Obduktion auf Montag den 29. Januar verschoben wurde. Dies wurde mit einem unglaubhaften Alibi begründet.

 

Es wurde meines Erachtens bewusst in Kauf genommen, dass wir die Leiche meines Vaters erst am Dienstag den 30.01.2018 in die Türkei überführen konnten. Mein Vater wurde am Mittwoch den 31. Januar ca. 14:00 Uhr Ortszeit in seinem Dorf beerdigt. Das war sein Wunsch, denn er wollte nach seinem Ableben in seinem Dorf beerdigt werden. Aufgrund dessen war er seit Jahren Mitglied beim Beerdigungshilfe-Fond der DITIB.

 

Das Ganze ist von vorne bis hinten manipuliert worden. Mein Vater ist vor den Augen meines Bruders zwischen ca. 22:05 und 22:08 umgebracht worden. Aber auf der Sterbeurkunde steht 23:14 Uhr. Auch diese Information ist definitiv falsch.

Ich habe sowohl Staatsanwalt Mackel als auch die Polizei darüber informiert, dass man auf der Intensivstation 24 Stunden per Video überwacht wird. Wenn die Ausschnitte vom 23. Januar zwischen 21:40 und 22:15 Uhr zu sehen sind, dann wird sich das Ganze automatisch lösen.

 

Die ignoranten, respektlosen und morallosen Telefongespräche der Polizei und der Staatsanwaltschaft in Bielefeld mit mir, zeigen das Ganze als ein inszeniertes Spiel, um unsere Schmerzen noch zu vertiefen.

 

Mein Vater wollte das Krankenhaus verlassen und das ist sein Recht gewesen. Das Krankenhaus muss uns erklären, warum gegen den Willen eines Menschen so brutal vorgegangen wird und gegen seinen Willen, unter Anwendung von Gewalt, eine Injektion verabreicht wird.

 

Meine Familie und mir ist wohl bewusst, dass das Krankenhaus und die Behörden alles daran setzen werden das Ganze zu vertuschen und zu manipulieren und sogar die Schuld an den Tod meines hilflosen Vaters ihm selbst zuzuschieben. Wir wissen aber, dass das Ganze sich vor den Augen meines Bruders ereignet hat. Das ist für uns entscheidet. Was dagegen spricht, ist für uns null und nichtig. Deshalb und aufgrund der Vorverurteilung des Staatsanwaltes Mackel haben wir die türkischen Behörden über dieses Verbrechen informiert. Wir werden außerdem die türkische Menschenrechtskommission im Parlament informieren. Und wenn alle unsere Bemühungen in Deutschland scheitern sollten, werden wir gegen alle Verantwortlichen in der Türkei Strafanzeige erstatten.

 

Mein Vater hatte keinerlei innere Krankheiten. Er war dement. Diesbezüglich haben wir ein ärztliches Gutachten. Lungen, Leber und Nieren waren gesund. Er hatte auch keine Herzkrankheit. Im Gegenteil, alle Kardiologen und Ärzte haben mir immer wieder bestätigt, was für ein tolles Herz er hat. Er ist am 23. Januar, wegen des Verdachts auf Thrombose, von seinem Hausarzt ins Krankenhaus eingewiesen worden. Dort wurde er von Ärzten und Personal, unter Anwendung von Gewalt, umgebracht. Ich wurde darüber von meinem Bruder informiert und war gegen 10:00 Uhr im Krankenhaus. Die Ärzte wollten ihn nur eine Nacht in der Intensivstation beobachten. Ich habe meinen Vater von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr besucht. Es ging ihm gut und er hatte keinerlei Beschwerden. Ich habe sogar mit einem Arzt gesprochen, der mir sagte, wenn es sich bestätigt, dass er Thrombose hat, ist es heilbar, er werde entsprechende Medikamente bekommen.

 

Ich habe diese Niedertracht und Gräueltat gegen meinen Vater auch im Dorf den Dorfbewohner erzählt. Ca. 5000 Menschen kamen zur Kondolenz. Die Menschen sind genauso wie wir fassungslos, dass so etwas ausgerechnet in Deutschland passieren kann. Es gibt diesbezüglich eine große Welle der Empörung.

 

Robin Fermann, 05.02.2018

Gronauer Str. 1, 33619 Bielefeld

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