2016-02-05-EX-OB-KANDIDAT ANGEKLAGT

EX-OB-KANDIDAT ANGEKLAGT

Von Robin Fermann, 05.02.2016

 

„Ex-Ob-Kandidat ist angeklagt - Robin Fermann muss sich vor Gericht verantworten“, so titelt das Westfalen Blatt am 04.02.2016 einen Artikel über mich. Diese Überschrift reicht vollkommen aus, mich in der durch Manipulation konditionierten Öffentlichkeit zu diffamieren und zu verunglimpfen. Auf der zweiten überregionalen Seite der Zeitung heißt es, „Politiker angeklagt“. Warum berichtet das Westfalen Blatt auf einmal über diesen Fall? Wie ich bereits am 02.02.2016 veröffentlicht habe, hat sich die Staatsanwaltschaft den Betrug der Polizei Bielefeld, Abteilung Staatsschutz, zu Eigen gemacht und eine Anklageschrift gegen mich erhoben. Der Plan war sorgfältig ausgearbeitet und perfekt vorbereitet gewesen, um mich am 02.02.2016 durch das Amtsgericht Bielefeld zu bestrafen. Und siehe da, das Westfalen Blatt war anwesend, um am nächsten Tag zu berichten, dass ich wegen angeblicher „Falschaussage“ bestraft worden bin. Dieser Plan ist deshalb vorerst misslungen, weil mein Rechtsanwalt Bülent Sahin und ich strategisch gut vorbereitet waren. Damit ist der Plot der Verschwörer enthüllt worden.

 

Da ich also am 02.02.2016 vom Amtsgericht Bielefeld nicht bestraft wurde und der Termin geplatzt war und weil ich das in meiner Erklärung vom 02.02.2016, in Anwesenheit des Westfalen Blatts, offenbart habe, wollte sich das besagte Blatt wohl mit der oben genannten Überschrift samt Artikel aus der entstandenen Zwickmühle befreien.

 

Im Gerichtssaal habe ich dem Reporter des Westfalen Blatts gesagt, er möge bitte neutral und objektiv von der Sache berichten. Darüber würde er ein Statement von mir bekommen. Daraufhin war er sehr erbost und sagte mir, dass er nicht im Gerichtsaal sei, um parteiisch zu berichten. Jedoch hat Herr Uwe Koch vom Westfalen Blatt sich am 03.02.2016 bei mir telefonisch gemeldet und sich für sein schroffes Verhalten, wie er es selber nannte, entschuldigt. Daraufhin habe ich ihm gesagt, dass, sobald er sich entschuldigt hat, die Sache für mich erledigt ist, auch wenn er mir etwas Böses antun würde, denn ich bin nicht nachtragend, sondern immer für friedliche Lösungen. Daher hatte ich von ihm erwartet, dass er einen fairen Bericht über mich und diesen Betrug der Polizei, Abteilung Staatschutz, schreiben würde, um die Staatsanwaltschaft Bielefeld zu entlarven. Vielleicht hat er auch den Versuch unternommen, ich will ihm hier nichts Unrechtes unterstellen, denn ich weiß wie die Berichte in den Redaktionen geändert und manipuliert werden.

 

Ich habe in der Vergangenheit eine ganz böse Erfahrung mit dem Westfalen Blatt gehabt. Aufgrund meiner ernsthaften Kritik an der khasarisch-zionistischen Mafia, hat die Tageszeitung Westfalen Blatt mich sogar mit einem falschen Leserbriefnamen, am 11.04.2012, als „diesen Antisemiten und Volksverhetzer“ gebrandmarkt. Nachdem ich mich einen Tag später im Einwohnermeldeamt (Bürgerberatung) der Stadt Bielefeld über den Namen des Verfassers erkundigte und mir schriftlich erklären ließ, dass der Name „Jakob Meier“ in Bielefeld nicht existiert, habe ich sofort Strafanzeige gegen das Westfalen Blatt erstattet und eine Pressebeschwerde eingereicht. Damit war das Westfalen Blatt entlarvt. Das Westfalen Blatt war in so eine Verlegenheit geraten, dass es keinen anderen Ausweg mehr sah, als sich in der Ausgabe vom 14.04.2012 öffentlich bei mir zu entschuldigen. Um weitere Streitigkeit zu vermeiden, habe ich den Weg der Versöhnung gewählt und meinen Strafantrag und die Pressebeschwerde zurückgenommen.

 

In dem veröffentlichten Bericht des Westfalen Blatts vom 04.02.2016 (Siehe Anhang) ist zu erkennen, dass der Eindruck in der Öffentlichkeit erweckt werden soll, dass ich hier Diebe unterstützen würde. Es wird ausführlich darüber geschrieben, dass diese Leute, die von einer Sicherheitsfirma in Bielefeld misshandelt worden waren, Diebe gewesen seien und deshalb später vom Amtsgericht verurteilt wurden.

 

Wer diese Leute waren, woher sie stammen und aus welchem Grund sie von der Sicherheitsfirma misshandelt worden waren, wusste ich damals bei der Beobachtung des Vorfalls nicht und war für mich auch irrelevant - es ging mir schlicht um Menschenwürde, Zivilcourage und Menschenrechtsverletzung. Denn ich war nicht allein, es gibt auch eine weitere Zeugin, die selbst alles mit angesehen und miterlebt hat, sie hat mir sogar ihren Namen und ihre Telefonnummer gegeben. Falls es zu einer Strafanzeige kommen sollte, wollte sie die Wahrheit sagen. Sie hat dann später bei der Polizei gesagt, sie hätte nicht gewusst, warum diese Leute so verfolgt worden waren, aber nachdem sie gehört hat, diese Leute wären wegen Diebstahl so behandelt worden, hätte sie Verständnis dafür gehabt. So steht es im Protokoll der Polizei. Also, wenn das die Einstellung der Frau ist, dann kann ich nur sagen, das ist ihr Wahrnehmung. Ich bin auch kein Unterstützer von Dieben. Wer Mist baut, muss dafür auch gerade stehen. Dennoch habe ich kein Verständnis dafür, wenn Menschen, aus welchem Grunde auch immer, auf diese Art und Weise misshandelt werden. Wer sich etwas zu Schulden kommen lässt, soll dafür gerade stehen und gegebenenfalls zur Verantwortung gezogen werden.

 

Das Westfalen Blatt macht sich diese irrationale Einstellung zu Eigen und wiederholt gedankenlos die Behauptungen der Staatsanwaltschaft Bielefeld und berichtet, ich hätte durch die Strafanzeige bundesweite Aufmerksamkeit erzielen wollen. Ich selbst habe in meiner Erklärung an die Öffentlichkeit auf die irreführende Bewertung der Staatsanwaltschaft hingewiesen.

 

Was noch interessanter ist, Herr Uwe Koch von Westfalen Blatt zitiert wortwörtlich aus der Akte, die meinem Rechtsanwalt, der Staatsanwaltschaft, der Polizei und mir bekannt ist. Die Frage ist, wie kommt Herr Koch dazu, die Akte zu lesen? Und seit wann ist es überhaupt erlaubt Journalisten Akten der Staatsanwaltschaft zur Verfügung zu stellen?

 

Ich glaube nach wie vor, dass es gute Journalisten auch beim Mainstream gibt, die daran interessiert sind, investigativ zu arbeiten. Aber sie werden oft an der Arbeit gehindert. Diese Menschen verdienen ihr Brot mit ihren Artikeln und haben oft Angst, die Wahrheit zu schreiben.

 

Ich war von Anfang an selbst daran interessiert, das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Bielefeld in die Öffentlichkeit zu tragen. Weil ich mit dieser kolossalen Ungerechtigkeit der Polizei und Justiz nicht leben will. Ich habe darüber Gespräche mit der Süddeutschen Zeitung, dem Spiegel-TV und zuletzt mit der ARD-Sendung Monitor geführt und sie über diese Ungerechtigkeit gegen mich informiert. Niemand von ihnen war bereit, diesbezüglich etwas zu unternehmen. Frau Jennifer Bote von Spiegel-TV war zu Beginn interessiert ein Bericht zu machen, aber sie hat nichts mehr von sich hören lassen, trotz mehrfacher Telefongespräche mit ihr. Ich nehme sehr stark an, sie haben erfahren, dass der Staatsschutz hier im Spiel ist. Und ich kann mir gut vorstellen, dass auch der Staatsschutz behauptete, ich würde damit bundesweit bekannt werden wollen. Somit sind die Journalisten im Grunde in die Irre geführt worden. Auch mit Herrn Biestmann vom Westfalen Blatt habe ich vor geraumer Zeit telefoniert und ihn darum gebeten, über diese ungerechte Ermittlung gegen mich zu berichten. Er hat mir gesagt, man werde darüber in der Redaktion entscheiden, ob überhaupt was gemacht wird. Weil es kein Interesse daran gab, habe ich auch keine weiteren Versuche unternommen. Es herrschte bis gestern ein Mantel des Schweigens über diesen Betrug der Polizei und Justiz gegen mich.

 

Wenn also hier behautet wird, die Justiz sei unabhängig oder während der Untersuchung solle man sich nicht in die Ermittlung der Behörden einmischen, kann ich nur sagen, ich pfeife auf diese Behörde, die betrügerisch und niederträchtig seine Bürger verfolgt und offensichtlich rachsüchtig bestrafen will, weil sie selbst in Erklärungsnot ist.

 

Auf meine Frage an Richterin Kaminski und die Staatsanwältin, wer das Westfalen Blatt über den Termin vom 02.02.2016 informiert hat, wollten die beiden Damen das Spiel der Affen spielen. Herr Koch hat mir aber am Telefon bestätigt, dass er über alle Gerichtstermine vorher von der Pressestelle des Gerichts informiert wird.